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Zur Geschichte der DGM

 

 

Rückschau und Ausblick

Blicken wir abschließend noch einmal zurück, so darf die DGM, eine zunächst kleine, mit geringen Mitteln ausgestattete Gesellschaft mit 1938 rund 700, 1969 rund 1200 und nun mit mehr als 3000 Mitgliedern, mit berechtigtem Stolz von sich sagen, dass sie in unserem Lande und weit darüber hinaus eine führende Stellung unter den technisch-wissenschaftlichen Gesellschaften innehat. Es ist ihr gelungen, die Synthese zwischen Wissenschaft und Technik in immer neuem Bemühen zu erhalten und zu festigen. Sie hat das Generalverständnis der Werkstoffe gefördert durch ihr Bekenntnis zu einer soliden Grundlagenforschung auf dem Boden der allgemeinen Naturwissenschaft. Sie hat sich ebenso um die Belange der Technik gekümmert, vor allem auf dem Gebiet der Werkstoffverarbeitung und Werkstoffentwicklung. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit haben der geschichtlichen Entwicklung folgend gewechselt, aber immer ist sie Brücke gewesen zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Hochschule und Industrie. Das haben die Gründer vor 75 Jahren in selten klarer Weise vorgezeichnet, und das wird auch die Leitlinie ihres zukünftigen Wirkens bleiben. Die Weichen hierzu sind gestellt.

Der schnelle, oft umfassende Wandel in vielen Bereichen der Wirtschaft, Technik und Wissenschaft zwingt auch die DGM, kreativ zu agieren und flexibel zu reagieren. Sie muss attraktiv bleiben und die Voraussetzungen dazu schaffen und absichern. Die alten Verhaltensweisen reichen nicht mehr aus, und neue Wege müssen beschritten werden. Die Einnahmen aus Beiträgen, Tagungen und Spenden decken die Kosten nur knapp und lassen eine Stagnation befürchten. Neue Finanzierungsquellen durch originelle Dienstleistungen sind zu erschließen.

Die DGM vor 75 Jahren und die DGM heute: Viele bedeutende Erfindungen und Fortschritte sind in dieser Zeit gemacht worden. Ideen und Tatkraft haben unsere DGM vorangebracht, und aus Rückschlägen und Enttäuschungen musste sie lernen. Die Bereitschaft zum Rückblick und der Mut zum Aufbruch sind ihre kennzeichnenden Merkmale im Jubiläumsjahr.

An den Fronten von Wissenschaft und Technik liegen die Herausforderungen der Zukunft, zu deren Bewältigung und Nutzbarmachung immer Werkstoffe, traditionelle und neue, benötigt werden. Zu Werkstoffen gibt es keine Alternativen. Hier liegen die Perspektiven für die DGM, hier kann und muss sie sich, auch mit Risikobereitschaft, profilieren und hier kann sie ihren jungen und zukünftigen Mitgliedern höchst interessante Chancen und Ausblicke bieten.

 

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